Die Gautschi von Gontenschwil:
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Einen Zusammenzug finden Sie unter "der Autor".
Die dreiseitige Schrift von Dr.
Karl Gautschi zeigt interessante Fakten, Hintergründe und Vermutungen auf. Beim
heutigen Wissensstand können die folgenden Schlüsse gezogen werden:
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Der Familienname Gautschi ist aus dem Wort „Cawertschen“
entstanden, mit dem ursprünglich jene christlichen Geldausleiher bezeichnet
wurden, die aus der französischen Stadt Cahors stammten. Allerdings wurden oft
irrtümlich auch Geldhändler aus der Lombardei Cawertschen genannt. |
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Weshalb der Stammvater der Gontenschwiler Gawertschis, aus denen heraus die Reinacher Gautschis entstanden, sich Gawertschi nannte, kann nicht geklärt werden. |
Es gibt drei Möglichkeiten.
Er war Nachkomme eines richtigen Cawertschen aus Cahors
Er war Nachkomme eines Geldausleihers aus der Lombardei, der irrtümlich Cawertsche genannt wurde.
Er war Nachkomme eines Eidgenossen, der sich den Zunamen Cawertsche zulegte oder von seinen Mitbürgern erhielt, weil er als Geldausleiher tätig war.
Lücke von 1640 - 1672 durch fehlendes Taufbuch
In Gontenschwil ist das Taufbuch der Jahre 1640 - 1672 verschwunden. Es sind dies 32 Jahre Niederschrift von wichtigen Namen und Daten die fehlen. Diese Lücke kann je nach Jahrgang einer Person eine bis zwei Generationen verdecken, so dass es nicht möglich ist, alle Familien über diese Schlucht hinweg zu verbinden. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass es mir gelungen ist, einen Hinweis über diese Zeit hinüber zu erbringen, der der Realität am nächsten liegt.
Gautschi mit Y
Zur Namenschreibung der
Gautschi mit Y am Schluss konnte ich folgende Feststellung machen:
Als um 1800 die Gemeinden die Registration der Familien aufnahmen, was bis anhin
die Pfarrherren machten, wurde vom ersten Schreiber der Bürgerregister in
Gontenschwil alle mit I endenen Namen wie Gautschi, Bertschi, Frei etc.
mit Y geschrieben. Um 1845 wechselte dann offenbar der Schreiber, und der
Nachfolger schrieb alle Namen wieder mit einem gewöhnlichen I am Schluss.
Ganz vereinzelt wurde bei einer Heirat, wenn ein neues Familienblatt erstellt
wurde, auf speziellen Wunsch hin das Y weiter an die Stelle des I
gesetzt, und so finden wir heute in den Bürgerregister noch einen ganz kleinen
Anteil von Gautschys, die hauptsächlich beim Stamm Gautschy vom Neulig
anzutreffen sind.
Der Stammbaum
Mit der
Stammtafel sollte jeder Sohn und jede Tochter eines Gontenschwiler Gautschi die
Möglichkeit haben, die Eltern oder Grosseltern auf der Stammtafel zu finden und
so seine direkte Linie bis ins 17. Jahrhundert zurückzuverfolgen.
Grossansicht durch Klick auf die Ahnentafel
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Das Familienwappen der Gautschi (y) aus Gontenschwil |
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