Gautschi ist Schweizermeister

Überragende Leistung am Audi Twin Cup

An der Endausscheidung des Audi Twin Cup 2016 in Schinznach zeigte das Team der Garage Gautschi, dass es überragende Fachkompetenz und starke Nerven hat, und wurde Sieger im Bereich Technik. Marco Borer, Viktor Boljancu und Matthias Lack sind schweizweit das beste von 65 Teams und vertreten die Schweiz im Herbst am Welt Finale in Portugal.

Drehen wir das Rad zurück: Seit gut zehn Jahren veranstaltet Audi den Twin Cup, einen internationalen Marken-Wettbewerb. «Dabei stellen die Teams ihre hervorragende Fachkompetenz und ihren Teamgeist in komplexen Aufgaben aus dem Berufsalltag unter Beweis», so formuliert es Daniel Gamper, Leiter Audi Aftersales Schweiz. Das kitzelte den Ehrgeiz von Marco Borer, dem Audi-Betriebsleiter bei Gautschi. Er schnappte sich seine Mitarbeiter-Kollegen und «Audi-Cracks» Matthias Lack und Viktor Boljancu, und zusammen bereiteten sie sich minuziös auf die Prüfung im Bereich Audi Technik vor. Borer: «Für mich war klar, dass das ein grosses Stück Arbeit wird, und ich wollte, dass jeder von uns bereit war, für das Team an seine Grenzen zu gehen. So wie bei den Musketieren: einer für alle, alle für einen.»

Sieg in Schinznach, Preisverleihung in Andermatt
In einem zweistufigen Verfahren qualifizierte sich das Team Gautschi im Herbst 2015 für die Endausscheidung in Schinznach. Hier galt es, noch einmal zur Höchstform aufzulaufen, unter enormem Zeitdruck zielgerichtet, effektiv und effizient je drei theoretische und praktische Posten zu meistern. Marco Borer, Viktor Boljancu und Matthias Lack behielten die Nerven, arbeiteten hoch konzentriert und methodisch. Aber erst an der Preisverleihung vom 20. Mai 2016 im Luxusresort «The Chedi» in Andermatt wurde das grosse Geheimnis um den Sieger gelüftet. Marco Borer, Viktor Boljancu und Matthias Lack wurden unter Applaus als Siegerteam gekürt und als Vertreter im Bereich Technik für das internationale Finale offiziell nominiert. «Die Spannung war enorm. Wir wussten, dass wir unser Bestes gegeben hatten, aber der Sieg war dann doch eine grosse Überraschung, Erleichterung und Freude», strahlt Marco Borer.

Den Weltmeistertitel im Fokus
«Der Twin Cup hat für uns nebst dem sportlichen Kräftemessen mit anderen Garagen auch einen wirtschaftlichen Effekt: Durch das enorme Wissen leben wir die Audi-Strategie ’Vorsprung durch Technik’ vital vor und sind auch bei kniffligen Aufgaben in der Lage, eine Reparatur kostengünstig, in kürzester Zeit und endgültig durchzuführen. Davon profitiert unser Betrieb und in hohem Mass auch der Kunde», so Borer. Bereits laufen die Vorbereitungen für Portugal. Bis zum Herbst halten sich die drei Musketiere aus Langenthal, wieder mit Aktenstudium, wöchentlichen Meetings, Wissensaustausch und natürlich mit ihrer praktischen Arbeit im Betrieb fit.