Meister, Schweizermeister!

Im September 2016 absolvierten wir die erste Runde des Audi Twin Cup 2016/2017. Zum ersten Mal starteten wir in den Kategorien Technik und Service. Da wir im letzten Jahr bereits den 1. Platz in der Kategorie Technik gewinnen konnten, war unser gemeinsames Ziel die Titelverteidigung. Nach der zweiten Runde Ende Oktober stieg das Fieber bis wir Anfang 2017 die Gewissheit hatten, uns erneut für das nationale Finale qualifiziert zu haben.

Das uns dort kein Kunde und auch kein Audi erwartete brachte uns nur kurz ins Grübeln. Denn gleich darauf planten wir unsere Vorbereitung für das nationale Finale im Mai 2017. Seil Park, Audi Werksbesuch Ingolstadt, Adventure Rooms, Familienausflug in den Tierpark Dälhölzli, Paintballfarm und Seifenkistenbau haben wir auf unsere Aufgabenliste geschrieben. Alle diese Aktivitäten stärkten uns als Team und ermöglichten es uns noch näher zusammenzuwachsen.

Am 13. Mai 2017 traten wir an das nationale Audi Twin Cup Finale in Unterägeri zu bestreiten. Konzentriert, fokussiert und motiviert. Wir bauten ein Floss aus einzelnen Balken und sechs Fässern mit dem wir anschliessend eine Boje umkurvten und dass in einer sagenhaften Zeit. Am Posten «Audi» präsentierten wir unsere Vorbereitungspläne für die allfällige Qualifikation fürs Weltfinale in Sevilla. Pfeil und Bogen, Gewehr, ein Säurebad und ein Fussballnetz durch das wir jeden hindurchheben durften, war die nächste Chance Punkte einzufahren. Zum Schluss wartete auf uns ein Freilichttheater und ein Baum, Stahlseile, Karabiner und die notwendige Sicherheitsausrüstung. Die Aufgabe: Baue einen Seil-Steg von der Bühne bis zum Baum welchen jedes Teammitglied anschliessend überquert. Mit grossen Augen schauten wir uns an, bevor wir das Stahlseil aufzogen, das Spannset in Position brachten und uns gegenseitig beim Anlegen der Schutzausrüstung unterstützten. Es hat uns viel Spass bereitet und wir freuten uns darüber unser bestes abgeliefert zu haben.

Glücklicherweise warteten wir nur eine Woche auf die Preisverleihung, die zum Thema "Chicago 1928" stattfand. Die Nervosität war da und den Puls spürten wir bis zum Hals. Wir waren in uns gekehrt und horchten nur noch der Stimme die zu den einzelnen Rangierungen gratulierte. "1. Platz, Garage Gautschi!" Wir sprangen und freuten uns. Das ehrgeizige Ziel ist erreicht. Wir haben es wieder geschafft und dürfen, wie bereits im letzten Jahr, die Schweiz am Weltfinale in Sevilla vertreten. Wir tanzten und sangen noch mit den Blues Brothers und spielten noch ein bisschen Poker, Roulette und Black Jack.

Die nächsten Weichen sind bereits gestellt und die Vorbereitung auf das Weltfinale in Sevilla läuft auf vollen Touren. Wir werden unser Bestes geben, getreu unserem Schlachtruf: Wir wollen auf den Thron, mit Schweizer Präzision!